Acht Gemeinden aus dem Kanton Uri und vier Gemeinden aus dem Kanton Nidwalden wollen einen regionalen Naturpark mit einer Fläche von insgesamt 550 Quadratkilometern schaffen. Der Bund unterstützt jetzt das Vorhaben.
Am 8. Januar 2010 hatte eine Delegation mit der Urner Justizdirektorin Heidi Z’graggen, dem Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt sowie Vertretern der Projektträgerschaft das Projektdossier dem Bundesamt für Umwelt in Bern überreicht. Das Bundesamt für Umwelt (bafu) hat nun heute bekannt gegeben, dass der Regionale Naturpark Urschweiz in diesem und im nächsten Jahr je 289’000 Franken Finanzhilfe erhält.
Die Initiative für die Schaffung eines regionalen Naturparks unter der Bezeichnung «Naturpark Urschweiz» geht von den Urner Gemeinden Attinghausen, Bauen, Erstfeld, Gurtnellen, Isenthal, Seedorf, Seelisberg und Wassen sowie den Nidwaldner Gemeinden Beckenried, Emmetten, Oberdorf, und Wolfenschiessen aus. Ihre Bemühungen werden sowohl von der Urner als auch der Nidwaldner Regierung unterstützt. Die Obwaldner Gemeinde Engelberg die sich anfänglich auch beteiligt hatte, zog sich im letzten Jahr zurück. Träger des Naturparks ist der Verein «Naturpark Urschweiz», dem die zwölf Gemeinden angehören. Für die Errichtung des Naturparks wird mit Kosten von rund 2.6 Mio. Franken gerechnet.