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Grüne Stadt Luzern fordern konsequente Busbevorzugung

Mittwoch 18. August 2010 11:20

Die Grünen Stadt Luzern fordern mit diversen Vorstössen eine konsequente Busbevorzugung in der Stadt. Verlangt werden Busspuren, Pförtneranlagen und Anschlussknoten.

Grüne Stadt Luzern fordern konsequente Busbevorzugung. Symbolbild St.Hinni

Grüne Stadt Luzern fordern konsequente Busbevorzugung. Symbolbild St.Hinni

Nach Ansicht der Grünen Stadt Luzern bleiben Busse in den Stosszeiten immer wieder im Stau stecken. Ein langsames Bussystem sei aber nicht konkurrenzfähig und führe dazu, dass kaum auf den öffentlichen Verkehr (öV) umgestiegen werde. “Der Platz auf den Strassen in der Stadt Luzern ist knapp, insbesondere in der Innenstadt und auf den Hauptachsen. Effiziente Verkehrsmittel wie der Bus, die auf wenig Fläche viele Menschen transportieren, müssen deshalb konsequent bevorzugt werden.” so die Grünen in einem Communiqué.

Besonders rund um den Bahnhof Luzern würden die Busse nur sehr langsam vorwärts kommen. Die Grünen der Stadt Luzern fordern deshalb mit mehreren konstruktiven Vorstössen Lösungen. Unabhängig von höchstens langfristig zu erwartenden Grossbauten müsse der öV mit Busspuren, Pförtneranlagen, Anschlussknoten an die S-Bahn beschleunigt und attraktiviert werden.

Folgende Vorstösse lancieren die Grünen im Grossen Stadtrat:
• Auf der Pilatusstrasse von der LUKB Richtung Bahnhof sollen zwei konsequente Busspuren erstellt werden, der (Motorisierte Individualverkehr) MIV soll einzig über die Zentralstrasse auf den Bahnhofplatz geführt und so besser dosiert werden. Damit würden die Busse geordnet auf den Bahnhofplatz einfahren und würden nicht mehr blockiert.
• Das Gebiet Landenberg – Tribschen – City Bay soll ans Busnetz angebunden werden. Viele der neuen Wohnungen seien schlecht erschlossen: Die übliche Erschliessung mit einer Haltestelle im Umkreis von 300m werde nicht erreicht. Eine neue Linienführung sei zu prüfen.
• Verlängerung der Trolleybus-Linie 1 bis zum Bahnhof Ebikon. Mit einem hohen Takt und einem Umsteigeknoten am Bahnhof Ebikon auf S-Bahn und andere Buslinien soll der öV für das Rontal attraktiver und die Innenstadt zusätzlich entlastet werden.
• Die versprochenen flankierende Massnahmen zum Rontalzubringer sollen endlich konkret werden. Es brauche in Ebikon eine Pförtneranlage, damit der MIV in Richtung Stadt dosiert werden könne und die Achse Maihof-Ebikon nicht mehr verstopft sei.

Wie die Grünen Stadt Luzern weiter mitteilen, wolle man mit diesen Anliegen auch beim Kanton vorstellig werden, da dieser sowohl als Besteller von Leistungen im öffentlichen Verkehr als auch als Besitzer der Kantonsstrassen in der Pflicht stehte.

[flattr]

2 Antworten für Grüne Stadt Luzern fordern konsequente Busbevorzugung

  1. Sandra

    30. August 2010 bei 08:18

    Mit einer Stadtumfahrung wächst der Verkehr im Grossraum Luzern noch stärker – das bestätigt jeder Verkehrsplaner. Der Bypass führt also zu noch mehr Verkehr und staut und ist für die Luzern zimlich die schlechteste aller Lösung.

  2. Erwin G

    24. August 2010 bei 14:37

    So eine dumme Idee kann ja nur von den Grünen kommen! Dafür staut es dann einfach noch mehr Autoverkehr. Die einzige Lösung ist eine Stadtumfahrung. Alles andere sind grüne Phantastereien.