LUCERNE FESTIVAL zu Ostern 2010
Vom 19. bis 28. März 2010 präsentiert LUCERNE FESTIVAL zu Ostern Musik für die Passionszeit und weltliche Werke vom Barock bis zur Moderne.

LUCERNE FESTIVAL zu Ostern 2010. Bild Lucerne Festival
Mit einem Paukenschlag beginnt das LUCERNE FESTIVAL zu Ostern 2010: Claudio Abbado dirigiert das Eröffnungskonzert. Zusammen mit der Sinfónica de la Juventud Venezolana, jenem Orchester, das die besten Schüler des «Sistema» vereint, gestaltet er ein russisches Programm. Hochvirtuos hebt der Abend mit Prokofjews «Skythischen Suite» an und endet mit Tschaikowskys «Pathétique» nach einem Exkurs in die Welt von Bergs «Lulu» (Solistin: Anna Prohaska). Das venezolanische Orchester wird am 20. März unter seinem charismatischen Leiter Gustavo Dudamel und am 22. März unter dem aufstrebenden Diego Matheuz spielen. Ein Familienkonzert am Vormittag des 21. März unter der Leitung des 26-jährigen Christian Vásquez wird mit temperamentvollen, rhythmischen Werken ein fulminantes Erlebnis für Alt und Jung. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bezahlen keinen Eintritt.
Der Passion Christi wird zweimal gedacht: Im ersten Chorkonzert stellen Nikolaus Harnoncourt und der Concentus Musicus Wien eine selten gespielte Lesart vor – das Oratorium «Christus am Ölberge» von Ludwig van Beethoven (am 21. März). Das King’s Consort bringt die «Matthäus-Passion» von Johann Sebastian Bach zur Aufführung, den vorösterlichen «Klassiker» schlechthin (am 25. März). Im dritten Chorkonzert stehen zwei Werke der Schweizer Komponisten Jean-Luc Darbellay (Jahrgang 1946) und Arthur Honegger auf dem Programm (am 26. März).
«Sacrificium – La scuola dei castrati»: Diesen Titel trägt das Rezital, das Cecilia Bartoli am 24. März gestalten wird. Die Mezzosopranistin präsentiert während eines Abends Kastratenarien aus dem Italien des 18. Jahrhunderts, Stücke die sie während langer Archivarbeit wiederentdeckt hat. Somit bietet Bartoli einen seltenen Einblick in eine faszinierende und zugleich düstere Seite der Musikgeschichte, die bisher nur sporadisch erforscht wurde. Mehr Alte Musik bietet das Freiburger BarockConsort am 23. März mit einem aufregenden Programm für Neugierige und Entdecker. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Gottlieb Goldberg sowie Johann Pachelbels Kanon und Gigue.
Mit zwei Programmen ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu Gast: Am 27. März lotet Bernard Haitink die mystischen Tiefen der Fünften Sinfonie von Bruckner aus, während Daniel Harding am 28. März Beethovens Grosse Fuge B-Dur sowie Bruckners f-Moll Messe dirigiert. Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks steht ein Bruckner-Klangkörper par excellence auf dem Podium, der seit seiner Gründung vor sechzig Jahren immer wieder mit wegweisenden Interpretationen dieses Komponisten hervorgetreten ist.
In Zusammenarbeit mit dem stattkino Luzern zeigt LUCERNE FESTIVAL den preisgekrönten Film «El Sistema». Dieser Dokumentarfilm von Paul Smaczny und Maria Stodtmeier zeigt die Geschichte des «Sistema», ein von José Antonio Abreu errichtetes Netzwerk von Kinder- und Jugendorchestern in Venezuela. (stattkino, 18. – 24. März). Nach der Vorführung am Sonntagnachmittag findet ein Gespräch mit Paul Smaczny statt.
Kartenverkauf
• Online Direktbuchung ab Mittwoch, 2. Dezember 2009, 12.00 Uhr per Internet: www.lucernefestival.ch
• Schriftlich ab Mittwoch, 2. Dezember 2009 (Fax +41 (0)41 226 44 85)
• Telefonisch ab Montag, 25. Januar 2010 auf +41 (0)41 226 44 80 (10.00 – 17.00 Uhr)
• Schalterverkauf KKL ab Mittwoch, 17. März 2010 (10.00 – 18.00 Uhr)